Manuelle Lymphdrainage


Bei der Lymphdrainage arbeitet der Therapeut mit kreisförmigen Verschiebetechniken, welche mit leichtem Druck angewandt werden. Dadurch wird die Flüssigkeit aus dem Gewebe in das Lymphgefäßsystem verschoben. Die manuelle Lymphdrainage wirkt sich überwiegend auf den Haut- und Unterhautbereich aus. Sie gehört zu den sanften physikalischen Anwendungen, das Wirkungsspektrum der Lymphdrainage ist dennoch breit gefächert:

  • Ödem- und Entstauungstherapie geschwollener Körperregionen, wie Körperstamm, Arme und Beine, welche nach Unterleibs- und/oder Brustkrebsoperationen entstehen können.
  • Orthopädischen und traumatologischen Erkrankungen, die mit einer Schwellung einhergehen (Verrenkungen, Zerrungen, Verstauchungen, Muskelfaserrisse etc.)
  • Verbrennungen
  • Schleudertrauma
  • Morbus Sudeck
  • Schmerztherapie
  • etc.

Sobald durch die Behandlung das geschwollene, mit Zellflüssigkeit überladene Gewebe entstaut wird, spürt der Patient oft eine deutliche Erleichterung, Schmerzmittelgaben können verringert werden, der Heilungsprozess verläuft schneller.

Etabliert seit den 60er Jahren wird die Lymphdrainage an deutschen Massage- und Krankengymnastikschulen gelehrt. Die Anwendung ist nur dem Fachpersonal mit der entsprechenden Zusatzausbildung in manueller Lymphdrainage an einem zugelassenen Lehrinstitut erlaubt, die Grundlagen sind in den Richtlinien der IKK festgelegt.

Ich freue mich auf Ihren Anruf: 033844-75639